Das Wiko Ridge Fab 4G kann mit zwei Sim-Karten bestückt werden. Foto: Hersteller
Das Wiko Ridge Fab 4G kann mit zwei Sim-Karten bestückt werden. Foto: Hersteller

Wiko Ridge Fab 4G – gutes und günstiges Dual-Sim-Smartphone

Wer mit seinem Ridge 4G des Herstellers Wiko bisher zufrieden war, es aber gerne noch größer mag, kann sich nun am neuen Smartphone Wiko Ridge Fab 4G erfreuen.

Das Modell übertrumpft nicht nur in Sachen Größe mit einer Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll bei gleichbleibender Auflösung seinen Vorgänger. Neben der Nutzung von zwei Sim-Karten (Dual-Sim) kann nun auch eine zusätzliche Speicherkarte verwendet werden. Auch der Akku verspricht, länger durchzuhalten.

Beim Vergleich mit dem kleinen Bruder fallen aber auch viele Gemeinsamkeiten auf. An der 13-Megapixel-Kamera, dem 2 Gigabit Arbeitsspeicher und dem internen, mittels microSD- Karte erweiterbaren Speicher von 16 Gigabit hat der Hersteller Wiko nichts verändert.

Außerdem ist auf dem internen Speicher auch künftig das Betriebssystem Android 4.4 Kitkat abgelegt. Beide Geräte sind die ersten, die Wiko mit einem 1,2 GigaHertz schnellen Qualcomm Snapdragon 410 Prozessor ins Rennen schickt.

Sim-Karte oder Speicherkarte

Die Mittelklasse-Smartphones verfügen über eine 13-Megapixel-Haupt- und eine fünf-Megapixel-Frontkamera. Weiterhin teilt sich das neue Modell mit seinem Vorgänger die Besonderheit, einer der noch immer seltenen Dual-Sim-Smartphones zu sein, die zur Zeit auf dem Markt erschienen sind. Durch diese Funktion können zwei Sim-Karten parallel benutzt werden, etwa eine zum Telefonieren, die andere für den Datenverkehr, oder man nutzt eine speziell fürs Ausland.

Dabei kann der Kunde nun im Vergleich zum älteren Modell nicht nur eine zweite Sim-Karte, sondern stattdessen auch eine Speicherkarte einlegen. Nimmt man beide Modell in die Hand, bemerkt man auch hier einen Unterschied. Durch die vergrößerte Bildschirmdiagonale wiegt das 5,5-Zoll-Smartphone rund 30 Gramm mehr als der kleine Bruder und bringt somit 154 Gramm auf die Waage.

Äußerlich teilen sich beide Wiko Ridge- Modelle einen Aluminiumrahmen und eine angeraute Rückseite, durch die das Handy gut in der Hand liegen soll. Für schnelles Internet macht das Long Term Evolution-Modul (LTE) wie bisher Surfen mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich.

Größeres Display, größerer Akku

Die Hardware-Ausstattung bleibt also zum größten Teil dieselbe. Für die vergrößerte Bildschirmdiagonale und den größeren Akku mit erweiterter Akkulaufzeit von 2.820 Milliamperstunden (mAh) zahlt der Käufer des Ridge Fab 4G nur 20 Euro mehr als für seinen Vorgänger.

Für 249 Euro bietet der französische Hersteller Wiko sein neues Android-Smartphone an und wartet mit den vier Farbvarianten Schwarz-Grau, Schwarz-Türkis, Schwarz-Orange und Weiß-Champagner auf.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.