Wiko Fizz
Das Wiko Fizz des französischen Herstellers ist eines der günstigsten Dual-Sim-Smartphones. Bild: Hersteller

Wiko Fizz: Einsteiger-Dual-Sim-Smartphone für unter 100 Euro

Der französischer Smartphone-Hersteller Wiko Mobile bringt mit dem Wiko Fizz ein Einsteiger-Smartphone für knapp 90 Euro auf den Markt. Die technische Ausstattung entspricht dem gewohnten Standard dieser Preiskategorie – bis auf einen Unterschied: das Wiko Fizz unterstützt den Mobilfunkstandard HSPA+.

Damit sucht sich Wiko Mobile offenbar ein eigenes Abgrenzungsmerkmal gegenüber der hardwaretechnischen Einheitsware in dem Preissegment. Die Taktik scheint sinnvoll, da das Smartphone einer Studie des größten Branchenverbandes Bitkom zufolge immer größere Bedeutung beim Zugang ins Netz erlangt.

Mobiler Netzzugang mit bis zu 21 Megabyte pro Sekunde

Insgesamt setzt der Hersteller des Wiko Fizz aber auf bewährte Massentechnik . Kernstück des Smartphones bildet mit dem MediaTek MT6572 ein Zweikernprozessor mit einer Taktrate von einem Gigahertz. Ihm zur Seite stehen lediglich 512 Megabyte an Arbeitsspeicher sowie vier Gigabyte interner Speicherplatz, der sich bei Bedarf per MicroSD-Karte erweitern lässt.

Beim Display handelt es sich um ein vier Zoll großes WVGA-Panel mit einer Auflösung von 800 mal 480 Bildpunkten. Die gängigen Mobilfunkstandards wie N-WLAN, Bluetooth 4.0 und A-GPS unterstützt das Wiko Fizz – bis hin zu HSPA+, welches den mobilen Netzzugang mit einer Geschwindigkeit bis zu 21 Megabyte pro Sekunde ermöglicht.

Wiko Fizz als Dual-Sim-Smartphone

Darüber hinaus kann das Wiko Fizz auch mit zwei Sim-Karten parallel betrieben werden. Dieses Feature ist vor allem sinnvoll in Fällen, in denen das Smartphone von zwei Personen gleichzeitig benutzt wird. Auch die Trennung zwischen persönlicher und geschäftlicher Sphäre lässt sich damit auf einem einzigen Gerät vollziehen.

Auf der Rückseite des Smartphones verbaut Wiko Mobile eine Kamera mit einer Auflösung von fünf Megapixeln sowie LED-Blitz. Ein Autofokus gehört nicht zu den Features. Die Frontkamera für Videotelefonie wird von einer 1,3-Megapixel-Kamera verziert. Die Nettolaufzeit des Akkus fällt mit 1500 Milliamperestunden nicht besonders hoch aus. Mit der Version 4.2.2 (Jelly Bean) von Googles Benutzeroberfläche Android kommt das Wiko Fizz mit einem leicht angestaubten OS auf dem Markt – dies folgt jedoch aus der etwas eigenwilligen Politik von MediaTek in Puncto Android.

Das Smartphone kommt schon im Laufe der nächsten Wochen in den Farben Schwarz, Türkis, Rot und Weiß auf den Markt. Mit der bescheidenen Technik eignet es sich vor allem für absolute Smartphone-Einsteiger mit geringer App-Affinität, denen ein schneller Netzzugang wichtiger ist als eine gute Performance.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.