WhatsApp läuft jetzt auch im Browser. Foto: Christoph Schroeter

WhatsApp läuft jetzt auch auf dem PC

WhatsApp ist der wohl mit Abstand beliebteste Messenger für Handys und Smartphones. Nachdem zuletzt eher Negativschlagzeilen wegen der Sperrung von WhatsApp-Plus-Nutzern aufkamen, sorgt eine Neuerung für positive Reaktionen. Der Messenger ist nun auch auf heimischen PCs oder Notebooks nutzbar.

Allerdings kommen zunächst lediglich die Nutzer des Android-Betriebssystems in den Genuss dieser kleinen Revolution mit dem Namen „WhatsApp Web“.

Google Chrome ist die Voraussetzung

Was bereits seit Monaten gerüchteweise durch die digitale Welt waberte, wird nun Gewissheit. Der Messenger-Dienst WhatsApp kann künftig auch per Internet-Browser genutzt werden. Somit sind die User bei Versand und Empfang von Nachrichten nicht mehr nur alleine von ihrem Smartphone abhängig.

In die Röhre gucken aber zunächst die Nutzer von iOS-Betriebssystemen, denn diese Funktion ist zunächst nur für Android, WindowsPhone und BlackBerry vorgesehen. Und auch für dieser Nutzer gibt es eine Einschränkung: Damit Nachrichten künftig auch über den Internet-Browser empfangen und versendet werden können, benötigt man Google Chrome. Hierüber muss dann die Adresse https://web.whatsapp.com aufgerufen werden. Mithilfe eines QR-Codes, der eingescannt werden muss, wird die Web-Version mit der auf dem Smartphone gekoppelt.

Somit ist auch klar, dass WhatsApp Web allein als eigenständige Anwendung auf dem Rechner nicht funktioniert. Ein Smartphone wird also für die Web-Variante benötigt. Ob und wann auch Besitzer von Apple-Geräten in den Genuss von WhatsApp Web kommen, steht noch nicht fest. Ein Knackpunkt scheinen hier wohl die strengen Restriktionen von Apple zu sein.

Welche Vorteile bietet die Web-Version?

Der User muss nun nicht mehr ständig sein Smartphone griffbereit haben, um über WhatsApp Nachrichten zu versenden oder zu empfangen. Die Chatverläufe werden synchronisiert. Das heißt: Sobald eine Nachricht über den Rechner verschickt wird, erscheint sie auch auf dem Smartphone – oder umgekehrt. Erforderlich ist hierfür allerdings eine Verbindung zwischen Mobilgerät und Rechner.

Wie chip.de berichtet, ist allerdings noch nicht klar, welche Sicherheitslücken eventuell durch den parallelen Betrieb der beiden Version entstehen können. Dem User wird geraten, mit der Nutzung des Web-Dienstes noch einige Tage zu warten. So können eventuell auftretende Bugs oder Kinderkrankheiten behoben und so die Sicherheit erhöht werden.

In den letzten Tagen war WhatsApp in die Schlagzeilen geraten, da es User, die den Drittanbieter WhatsApp Plus nutzen, für 24 Stunden aussperrte.

Geschrieben von Johannes

Der Autor ist App-Entwickler, Hardware- und Tarif-Experte. Auf Smart-Phoner schreibt er über alle Themen rund um Handy und Smartphone. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.