Samsung Galaxy Tab3
Das Samsung Galaxy Tab3 ist eines der beliebtesten Android-Tablets. Bild:Hersteller

Smart Stay: So funktioniert es beim Galaxy Tab 3

Das Samsung Galaxy Tab 3 wurde überwiegend positiv in der Fangemeinde aufgenommen und heimste einige gute Testwertungen ein. Neben einigen Schnitzern bei der Haptik entzündete sich die Kritik vor allem an der Smart Stay-Funktion, die den energiesparenden Gebrauch des Touchpads gewährleisten soll – in vielen Foreneinträgen jedoch von frustrierten Nutzern kritisiert wurde, da sie nicht richtig funktionierte. Mit den folgenden Tipps ist eine optimale Funktionalität des hilfreichen Tools gewährleistet.

Die Laufzeit des Akkus gehört bei Smartphones und Tablets mittlerweile zu den problematischsten Stellschrauben: Die Geräte werden immer leistungsfähiger – demgegenüber hält die Energiekapazität mit dieser Entwicklung kaum noch Schritt. Daher entwickeln immer mehr Hersteller ausgefeilte Funktionen, um den Stromverbrauch möglichst gering zu halten

Sinnvolle Ergänzung zum Timeout

Smart Stay ist eine dieser Funktionen. Mithilfe dieser Technologie erkennt das Gerät, ob der Nutzer den Bildschirm im Augenblick anschaut oder nicht. Im Falle eines Blickkontaktes wird der Bildschirm heller, ist kein Blickkontakt gegeben, wird der Bildschirm dunkler. Dies spart Energie und erhöht entsprechend die Laufzeit des Akkus.

Darüber hinaus stellt die Funktion eine sinnvolle Ergänzung zur üblichen Timeout-Technologie dar. Beim Timeout verdunkelt sich der Bildschirm nach einer gewissen Zeitspanne, falls darin keine Berührung des Displays erfolgt. Üblicherweise liegt diese (individuell einstellbare) Zeitspanne bei 30 Sekunden. In Verbindung mit Smart Stay kann nun verhindert werden, dass sich das Display beim Lesen eines Artikels im Internet ebenfalls verdunkelt.

Häufige Fehlerquellen vermeiden

Viele Nutzer klagten im Netz, dass ihre Augen nicht vom Tablet trotz heller Umgebung erkannt werden. Einige sahen eine veraltete Firmware als den Urheber, andere äußerten die Vermutung, dass Smart Stay bereits von einer anderen App verwendet werde.

Die häufigste Fehlerquelle dürfte jedoch in der Tat in unzureichend ausgeleuchteten Räumlichkeiten liegen. Die Lichtquelle sollte hinter dem Nutzer liegen und von dort auf das Gerät leuchten. Ein anderes Problem ist der Blickwinkel auf das Gerät. Ist die Funktion aktiviert, sollte ein möglichst direkter Blickwinkel gewählt werden. Insbesondere bei einer waagrechten Nutzung des Geräts reagiert die Funktion nur in einem relativ kleinen Blickwinkel richtig.

Ein häufiger Anfängerfehler liegt in der Annahme, dass Smart Stay grundsätzlich aktiviert sei. Dem ist nicht so. Nur wenn sich ein Auge-Symbol in der oberen Leiste befindet, ist die Funktion eingeschaltet. Unter dem Menüpunkt Einstellungen/Anzeige/Smart Stay (bzw. Smart Screen) lässt sich die Funktion ein- und ausschalten. Ein grünes Häkchen im Feld rechts neben der Beschreibung gibt darüber Auskunft.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.