Samsung Gear 2
Die Samsung Gear 2 ist die neue Smartwatch von Smasung. Bild: Hersteller

Samsung Gear 2: Tipps und Release

Nach kurzer Wartezeit hat Samsung nun den Nachfolger der Samsung Gear auf den Markt gebracht. Die Samsung Gear 2 ist ein smarter Multitasker mit einer Vielzahl von praktischen Funktionen. Mit den richtigen Tipps und Kniffen macht der Gebrauch gleich doppelt so viel Spaß.

Zunächst muss die Gear 2 über den Gear Manager mit einem Smartphone oder Tablet verbunden werden. Die App kann kostenlos über Samsungs App Store heruntergeladen werden. Die Smartwatch kann über eine praktische Geste aktiviert werden. Zu diesem Zweck reicht es, das Handgelenk mitsamt der smarten Uhr vor das Gesicht zu drehen – schon erwacht das Gerät aus dem Ruhemodus.

Größte Verbesserung: stärkerer Akku

Die Uhr verfügt über einen physischen Knopf. Der Nutzer kann frei festlegen, welche App nach einem zweimaligen Drücken des Knopfs direkt gestartet wird. Ansonsten erfolgt die Bedienung über Wischbewegungen auf dem 1,63-Zoll großen Super AMOLED Display. Der interne Speicher bietet mit seinen vier Gigabyte genügend Platz für Musik, die über den integrierten MP3-Spieler abgespielt werden kann – nach Wunsch auch direkt auf die Ohren via Bluetooth-Verbindung. Der Akku wurde – sehr zur Zufriedenheit der Besitzer des ersten Modells – ein wenig verbessert und hält nun maximal zweieinhalb Tage.

Ansonsten verfügt die Samsung Gear 2 über eine Fülle von praktischen Funktionen. So lässt sie sich etwa über den integrierten Infrarot-Anschluss als Fernbedienung nutzen – wobei die Kommunikation mit einem Fernsehgerät der eigenen Marke besser läuft als mit Fremdgeräten. Als Kamera lässt sich die Smartwatch ebenfalls nutzen und schießt Schnappschüsse in drei Formaten mit HD-Auflösung, ebenso wie Videos.

Tizen macht sich kaum bemerkbar

Darüber hinaus dient die Samsung Gear 2 als Fitnesstracker, als Aufnahmegerät und zur Überwachung des Schlafes. So können der Puls (oder die Anzahl der getätigten Schritte) gemessen werden, die erzeugten Daten werden direkt auf dem verbundenen Tablet oder Smartphone gespeichert und können dann etwa über die Fitness-Apps „S Health“ oder „Fitness with Gear“ eingesehen und statistisch aufbereitet werden. Auch Fotos und andere Daten werden über die Verbindung automatisch synchronisiert.

Die Benutzeroberfläche hat sich im Vergleich zum Vorgänger nur wenig geändert und lässt nicht erkennen, dass hier eine Smartwatch-Variante von Tizen zum Einsatz kommt – was im Übrigen auch der Grund ist, dass das Kürzel „Galaxy“ nicht im Namen vorkommt. Im Grunde erinnert die Oberfläche nach wie vor an Android.

Derweil werkelt Samsung an einer völlig neuen Smartwatch, die dem Smartphone Konkurrenz machen soll.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.