RugGear RG500 und RG700
RugGear hat mit dem RG500 und RG700 zwei robuste Outdoor-Smartphones vorgestellt. Bild: Hersteller

RugGear RG500 und RG700 – Die Smartphones für Extremsportler

Der chinesische Hersteller RugGear stellt auf der diesjährigen CeBIT in Hannover das RG500 und das RG700 vor. Das Besondere dieser Smartphones: Mit einem Aufprallschutz nach Militärstandards und nach Wunsch sogar einem Explosionsschutz eignen sich die Geräte vor allem für diejenigen, die auf eine Verbindung zu Außenwelt nicht verzichten wollen oder können, während sie den Elementen trotzen.

Smartphone-Schutz nach oben wie unten

Beide Modelle des erst seit Februar auf dem europäischen Markt tätigen Unternehmen RugGear sind gegen Staub und Wasser geschützt (Schutzklasse IP68). Der Schutz geht dabei über einen leichten Sommerregen hinaus: Bis zu dreißig Minuten lang könne man die Outdoor-Smartphones laut Hersteller ein bis zwei Metern Wassertiefe aussetzen. Der Aufprallschutz sichert die Elektronik bei Stürzen aus bis zu zwei Meter Höhe. Darüber hinaus sollen die Geräte Temperaturen zwischen Minus 20 bis Plus 69 Grad trotzen können. Auch dürfen praktische Outdoor-Tools wie ein Barometer und eine LED-Taschenlampe im App-Form beim RugGear RG500 und RG700 nicht fehlen.

Das Herzstück der RugGear-Smartphones

Beide Geräte setzen auf das Betriebssystem Android 4.1 Jelly Bean. Das kleinere Modell – das RG500 – ist mit einer Bilddiagonale von 3,2 Zoll und einer Auflösung von 320 mal 480 Pixeln recht kompakt gehalten. Der TFT-Bildschirm versteckt sich hinter kratzsicherem Display-Glas. In dem Gerät ist ein Dual-Core-Chip von MediaTek verbaut, der mit einer Leistung von einem Gigahertz taktet. Der Arbeitsspeicher beträgt lediglich 512 Megabyte RAM. Dementsprechend berichten Messebesucher über eine eher ruckelige Performance des Outdoor-Smartphones. Auch die Festplatte fällt mit 4 Gigabyte nicht gerade großzügig aus, kann jedoch via microSD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Auf der Rückseite hat der Hersteller eine Kamera mit fünf Megapixeln verbaut.

Der große Bruder – das RG700 – weist eine Bilddiagonale von 5,3 Zoll auf und kommt mit einer Auflösung von 960 mal 540 Pixeln daher. Auch die Kamera löst mit 8 Megapixeln höher auf als die Variante des RG500. Der Arbeitsspeicher fällt mit einem Gigabyte RAM allerdings auch nicht übermäßig hoch aus, zumal derselbe Prozessor wie beim RG500 am Werk ist. Bei aller Kritik darf man jedoch nicht vergessen, dass die mäßige Performance im Wesentlichen der lüfterlosen Bauweise geschuldet ist, die für den Schutz gegen Wasser und Staub unabdingbar ist.

Schon Ende März sollen die beiden Outdoor-Smartphones auf den Markt kommen. Der Preis soll für das RugGear RG500 bei 379 Euro und für das RugGear RG700 bei 579 Euro liegen.

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Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.