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Reisebuchung per Smartphone erfreut sich immer größerer Beliebtheit

Deutsche Urlauber buchen ihre Reise immer häufiger über das Smartphone. Und die Tendenz ist steigend: Schon in drei Jahren dürften die Buchung und die Bezahlung über das Mobilgerät der Normalfall sein. Die Reisebuchung per Smartphone ist im Aufwind – davon geht aktuell die Reisebranche aus.

Die Reisebuchung über das Smartphone – Ein veralteter Bezahlvorgang hat ausgedient

Für die Buchung von Flügen und für Hotelreservierungen wird der Griff zum Smartphone offenbar immer attraktiver. Das gilt aber auch ganz genauso für klassische Pauschalreisen. Diese Entwicklung erwarten jedenfalls die Teilnehmer des Tourismusgipfels, der zum vierten Mal von der Zeitung „Welt am Sonntag“ veranstaltet wurde. Die Prognose über den anstehenden Wandel des Buchungsverhaltens der Deutschen ist das zentrale Ergebnis des Kongresses.

Die Entwicklung auf dem Mobilfunk-Markt mit der Reisebuchung per Smartphone veranschaulichen die Worte von Tobias Ragge, Chef des wichtigsten Anbieters für Hotelzimmer im Internet HRS: „Bei uns kamen im vergangenen Jahr bereits zwölf Prozent der Buchungen über Smartphones und Tablets. In drei Jahren erwarten wir, dass es 50 Prozent sein werden.“

Die Reisebranche beginnt bereits jetzt damit, sich auf die Gewohnheiten der Touristen einzustellen. Thomas Winkelmann, Chef von Germanwings, schaut gegenüber Welt Online zurück in die Vergangenheit und wagt dabei eine Prognose für die Zukunft: „Ich konnte mir vor fünf Jahren noch nicht vorstellen, nur mit einer Bordkarte auf dem Handy bis ins Flugzeug zu kommen. Heute machen das fast alle Vielflieger. Und ähnlich wird sich das Angebot und auch die Nachfrage nach der Bezahlung mit dem Smartphone entwickeln.“

Hält die Technik Schritt mit den Wünschen der Kunden?

Mit der Reisebuchung per Smartphone nimmt die Touristikbranche teil an einer allgemeinen Entwicklung: Das Bezahlen per Smartphone wird immer beliebter – und allmählich auch selbstverständlich. Doch das Problem wird von den Vertretern der Branche ebenfalls formuliert. Dies wurde von Tobias Ragge auf den Punkt gebracht: Denn seinen Worten zufolge gelte es nun „die Top-Tech-Talente für unser Unternehmen zu gewinnen, die in der Lage sind, solche technischen Produkte und Dienstleistungen nutzerfreundlich zu bauen.“ Ragges Ansicht nach seien hierbei vor allem die US-Unternehmen führend auf dem Technologiesektor. Die Eroberung des europäischen Marktes sei nach derzeitigem Stand der Dinge nur eine Frage der Zeit.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.