HTC One
Das HTC One ist (noch) das aktuelle Flaggschiff des taiwanischen Herstellers HTC. Foto:Hersteller

Präsentation des HTC-One-Nachfolgers am 25. März erwartet

HTC hat für den 25. März eine Pressekonferenz angekündigt. Gerüchten aus der Szene zufolge spricht Einiges dafür, dass an diesem Tag das neue Flaggschiff des taiwanesischen Mobilfunk-Unternehmens vorstellt wird: das neue HTC One, auch bekannt als M8 oder One 2. Die Konferenz soll zeitgleich in New York und London stattfinden. Zwei Wochen danach soll das Smartphone auf den Markt kommen – nur wenige Tage vor der Markteinführung des Samsung Galaxy S5.

„The All New HTC One

So ausgelutscht es klingen mag: die Gerüchteküche brodelt. Auf unzähligen Internetseiten, über Twitter-Einträge und in geleakten Videos werden die jeweils neuesten Informationen zum anstehenden Release des neuen Smartphones von HTC mit dem bezeichnenden Marktnamen „The All New HTC One“ kolportiert.

Die wildesten Spekulationen betreffen dabei die Hardware. So soll ein leistungsfähiger 2.3 Gigahertz Qualcomm Snapdragon Prozessor in dem neuen Smartphone verbaut werden. Unklar ist, ob der gängige Snapdragon 800 oder bereits dessen Nachfolger – der Snapdragon 805 – zum Einsatz kommt. Noch im vergangenen Herbst hat der kalifornische Chiphersteller die ersten Chips der 805er-Baureihe für diesen Sommer angekündigt.

Das Display soll eine 5 Zoll Bilddiagonale aufweisen und dabei eine kristallklare Full-HD-Auflösung mit 1920 mal 1080 Pixeln bieten, als Betriebssystem kommt wohl das Android KitKat 4.4 mit Sense 6.0 zum Einsatz. Darüber hinaus soll das Gerät mit leistungsstarken 3 Gigabyte Arbeitsspeicher aufwarten. Die Hardware kommt schön verpackt in einem edlen Metallgehäuse daher. Ein Testdurchlauf mit der AnTuTu-Benchmark lieferte ein beeindruckendes Ergebnis von mehr als 36.000 Punkten – und damit mehr als bei den jeweils neuesten Modellen der Konkurrenz.

Doppelkamera für 3D-Bilder

Anlass für zahlreiche Mutmaßungen bietet auch die Rückseite des Gerätes, die mit gleich zwei leicht versetzten Kameralinsen bestückt ist. Fachleute zerbrechen sich den Kopf über den potentiellen Nutzen dieser Doppelkamera. Am plausibelsten scheint bislang die Vermutung, dass es sich hierbei um eine sogenannte Time-of-Flight-Kamera (ToF) handelt. Diese berechnet die Entfernung mithilfe der Zeit, die das Licht für die Strecke vom Motiv bis zur Linse braucht, und ermöglicht so die Aufnahme von 3D-Bildern.

Die Auflösung einer solchen Kamera ist allerdings sehr gering, da bei ihr Schnelligkeit und Präzision zählt. Daher würde die Kombination mit einer zweiten, herkömmlichen Kamera also Sinn machen. Damit könnte der Smartphone-Nutzer etwa den Fokus nachträglich verändern und neuartige Bildeffekte verwenden, da die Software zwischen Vorder- und Hintergrund unterscheiden könnte.

Auch das Zubehör weckt hohe Erwartungshaltungen. Im Netz kursieren Bilder mit einer Smartphone-Hülle, die auf der Rückseite mit einem LED-Gitter im Retro-Look bestückt ist und die Uhrzeit und Wetter anzeigt. Theoretisch lassen sich weitere Informationen wie Benachrichtigungen ebenfalls auf das LED schicken.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.