TheQ, die Smartphone-Kamera
Mit TheQ kann man auch seine Unterwasser-Fotos ganz schnell auf Facebook posten. Foto: Hersteller.

Neuer Trend: Digitalkameras werden zu Smartphones

Neue Digitalkameras erobern den Markt und buhlen um die Gunst der Käufer. Hat man bislang noch Smartphones gebraucht, um Fotos auf Facebook posten zu können, reicht heute eine Digitalkamera. Beste Beispiele dafür sind die Canon PowerShot N oder theQ.

Canons Facebook-Kamera soll im September auf den Markt kommen und punktet mit einem eigenen Knopf für das Verbinden mit Facebook. Kaum gedrückt, kann man seine Fotos direkt auf Facebook mit seinen Freunden teilen. Die Kamera, gerade mal 195 Gramm schwer, verfügt über ein Klapp-Display und sorgt mit seinem quadratischen Look für Aufsehen. Sie besitzt keinen Slot für eine 3G-SIM-Karte und verfügt nur über Wlan, aber die technische Ausstattung entschädigt für diese Mankos. Der Facebook-Button ist nicht zu übersehen auf der PowerShot N. Technisch punktet sie mit einem CMOS-Sensor mit 12,1 Mexapixel. Das Objektiv, auf der quadratischen Platte verbaut, hat eine Zoom-Linse mit einer Brennweite von 28 bis 224 mm.

Die Digitalkamera verfügt über einen Bildstabilisator für wackelfreie Fotos, denn die Blende reicht von f/3 bis f/5,9. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder zu langer Brennweite nicht einfach. Dafür hat das neue Modell zwei Objektiv-Ringe und einen ausklappbaren Touchscreen mit 2,8 Zoll und lockt durch seine ungewöhnliche Bedienung. Um Fotos zu schießen, reicht es, einen der beiden Ringe zu drehen. Gelungene Fotos dank des 8fach optischen Zoom oder sogar mit 16fach ZoomPlus für Fotonarren. Auch mit den zusätzlichen Features halten Smartphones nicht immer mit.

Ein Beispiel ist „Creative Shot“ , das auf der Digitalkamera fünf kreative Bild mit unterschiedlichen Aspekten zaubert. Mit Wlan und GPS mutiert die Kamera zum Mobilgerät und lässt sich mit Smartphones oder Tablets verbinden – einfach per Knopfdruck auf die dafür vorgesehene Taste. Wer Fotos quasi aus der Hüfte machen will, nur zu, denn die Kamera lässt sich theoretisch aus jeder Position bedienen. Highlights wie Superzeitlupe-Movie oder Smart-Auto für 58 Aufnahmesituationen lassen beinahe keine Wünsche von Fotoliebhabern mehr offen.

TheQ sendet sogar aus dem Wasser Aufnahmen an Facebook

Ein weiteres Modell, das Smartphones zumindest für Fotos ersetzen kann, ist die wasserdichte Kamera theQ. Das schwedische Modell, mit dem man Fotos auf Facebook, Flickr, Twitter und anderen Netzwerken teilen kann, macht sogar Unterwasseraufnahmen. Sie lockt mit unbegrenztem Cloud-Speicher für Bilder im theQ-Lab, lädt automatisch die Fotos hoch und unterstützt neben Facebook auch Google+, Blogger, Tumblr, Twitter und Blogger.

Die Kamera bietet eine Auflösung von fünf Megapixel und einem integrierten Ringblitz für gute Aufnahmen unter schwierigen Bedingungen. Das Weitwinkel-Objektiv hat eine Festbrennweite mit 24 Millimeter, die Blende liegt bei 2,4, also sehr lichtstark. Auf kreative Fotografen warten neun Software-Filter im Instagram-Style, drei Aufnahme-Modi, zwei Gigabyte interner Speicher und ein 3G-Modul für mobiles Internet. Das Display der Digitalkamera ist gerade mal 2,7 Zoll groß.

Geschrieben von Johannes

Der Autor ist App-Entwickler, Hardware- und Tarif-Experte. Auf Smart-Phoner schreibt er über alle Themen rund um Handy und Smartphone. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.