Motorola Moto E
Das Motorola Moto E ist das neue günstige Einsteiger-Modell von Motorola. Bild: Screenshot Youtube

Motorola Moto E: Neues Einsteiger-Smartphone für 119 Euro

Motorola konnte 2013 mit dem Einsteiger-Smartphone Moto G mehr als nur einen Achtungserfolg verbuchen, das Gerät entpuppte sich schnell als Verkaufsschlager. Mit dem Motorola Moto E möchte das Tochterunternehmen von Lenovo an diesen Erfolg anknüpfen – und versucht es noch eine Preisklasse tiefer.

Nachdem das Motorola Moto E bereits für den südamerikanischen Markt angekündigt wurde und zahlreiche Details zu Hard- und Software den Weg in die Netzgemeinde fanden, hat der einstige Branchenriese das Moto E nun offiziell vorgestellt.

Das Design des Neuzugangs der Moto-Reihe fällt mit der gewölbten Rückseite mitsamt Motorola-Logo traditionell aus – dabei reicht es jedoch nicht an die Eleganz des Klassenprimus Moto X heran, da es an seiner dicksten Stelle auf über 12 Zentimeter kommt und rund 140 Gramm auf die Waage bringt. Insgesamt überzeugt das Moto E jedoch durch seine hohe Wertigkeit und eine gute Verarbeitung.

Technik der Smartphone-Mittelklasse

Für ein Mittelklasse-Smartphone legt das Moto E eine überzeugende Performance hin. Im Inneren des Geräts kommt mit dem Snapdragon 200 eine schon etwas ältere Baureihe des Zweikern-Prozessors zum Einsatz. Die Taktfrequenz kommt auf 1,2 Gigahertz. Der Prozessor wird bei seiner Arbeit von einem ein Gigabyte großen Speicher unterstützt. Hinzu kommen vier Gigabyte Speicherplatz, der via Micro-SD-Karte erweitert werden kann.

Die Kamera auf der Rückseite löst geschossene Bilder mit fünf Megapixeln auf. Eine Frontkamera für Videotelefonie oder Selfies fehlt hingegen, ebenso wie eine LED-Fotoleuchte. Die Kapazität des Akkus liegt bei 1980 mAh – das liegt nur wenig unter dem Durchhaltewunder Moto G mit seiner Kapazität von 2070 mAh.

Hochauflösendes Display hebt das Moto E von der Konkurrenz ab

Das Vorzeige-Feature des Moto E ist jedoch vor allem der Bildschirm. Er löst bei einer Bilddiagonalen von 4,3 Zoll mit ansehnlichen 960 mal 540 Bildpunkten auf – die Konkurrenz in dieser Preisklasse biete eine geringfügig niedrigere Auflösung. Hinzu kommt eine automatische Helligkeitsregulierung und präzise Farbwiedergabe.

Ein weiteres Plus: Das Moto E wird bereits mit der aktuellen Version von Googles Betriebsoberfläche Android 4.4 ausgeliefert. Insgesamt soll es drei Varianten des Smartphones geben. Die Geräte mit den Modellbezeichnungen XT1021 und XT1022 kommen mit einem bzw. zwei SIM-Karten-Slot aus, das Modell XT1025 ist ebenfalls ein Dual-SIM-Smartphone und enthält darüber hinaus einen Empfänger, der digitales Fernsehen ermöglicht. Das Moto E ist ab Juni diesen Jahres für 119 Euro als vertragsfreies Smartphone erhältlich.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.