LG G Pad von 2014
LG G Pad 7.0, G Pad 8.0 und G Pad 10.1 wurden gerade von LG vorgestellt. Bild: Hersteller

LG G Pad 7, LG G Pad 8 und LG G Pad 10.1: Die neuen LG-Tablets

LG hat angekündigt, auf der gerade anlaufenden Messe für Informationstechnik MedPI 2014 in Monaco drei neue Tablet-Androiden vorzustellen. Bislang sind von den Tablets LG G Pad 7, LG G Pad 8 und LG G Pad 10.1 nur die Displaygrößen bekannt – doch die veröffentlichten Bilder bieten Anlass für einige Spekulationen über die neue Tablet-Reihe.

In der Pressemitteilung von LG finden sich noch keine Angaben zu den technischen Details der neuen LG G Pads. Klar ist jedoch, dass die Tablets in den Größen 7 Zoll, 8 Zoll sowie 10 Zoll erhältlich und mit Front- und Hauptkamera ausgestattet sein werden. Die Vorderseite wird On-Screen-Buttons aufweisen. Das Gerät wird von einem Gehäuse aus Kunststoff umrahmt – den Bildern zufolge werden die neuen Tablets auch in blauer Farbe erscheinen.

Synchronisieren der LG Pads über QPair

Die Variation bei der Displaygröße führt der Präsident von LG, Jong-seok Park, auf die Wünsche des Kunden zurück. Dieser wolle eine breitere Auswahl an Geräten mit unterschiedlich großen Bildschirmen, so Park. Damit reagiert LG unzweifelhaft auf die Konkurrenz von Samsung. Die Landsmänner bieten in Form der Galaxy Tab-Reihe bereits ebenfalls unterschiedliche Displaygrößen an.

Mehr Informationen rückt der Konzern derweil im Software-Bereich raus. So ließ LG verlauten, dass die neue G Pad-Reihe mit den gängigen Features wie etwa QPair ausgestattet sein wird. Mit QPair lassen sich die Tablets über Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und synchronisieren. Dadurch ist es möglich, Anrufe und Benachrichtigungen auch über das Tablet abzurufen. Die Funktion wird in einer weiterentwickelten Version auf den neuen LG G Pads erscheinen.

KnockOn-Funktion mit an Bord der neuen G Pads

Auch die beliebte KnockOn-Funktion, die kürzlich ihr Debüt feierte und seitdem serienmäßig selbst in Einsteiger-Smartphones wie dem LG F70 verbaut wird, ist bei den neuen LG-Tablets mit an Bord.

Bei dem Knock Code handelt es sich um ein bestimmtes, vom Nutzer festgelegtes Klopfmuster, welches auf den Bildschirm getippt wird und das Gerät auf diese Weise entsperrt beziehungsweise aufweckt. Insgesamt lassen sich laut LG bis zu 80.000 verschiedene Kombinationen ausdenken – dafür sorgen die unterschiedlichen Displaybereiche und die zwischen zwei und acht liegende Anzahl an Tippbewegungen. Der Knock Code soll vor allem potentiellen Dieben das Leben schwerer machen.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.