HTC One (M8)
Das HTC One (M8) sieht sehr schick aus. Im Ausland ist es auch als Dual-Sim-Smartphone erhältlich. Bild: Hersteller

HTC One (M8): Die Erwartungen wurden übertroffen

Dass das neue HTC One (M8) lange vor seiner kürzlichen Premiere mit zahlreichen Vorschusslorbeeren überhäuft wurde, war abzusehen – zumal schon sein Vorgänger mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Doch bereits jetzt kann man sagen, dass das neue HTC One (M8) in puncto Funktionalität und Design neue Maßstäbe setzt.

Die Hersteller der Smartphones der Spitzenklasse haben es nicht leicht: im Bereich der Hardware nähern sie sich immer weiter an, die Unterscheidbarkeit durch technischen Vorsprung wird immer geringer – oder aber der Durchschnitts-Smartphone-Nutzer merkt kaum etwas davon, weil die Smartphones der neueren Generationen mittlerweile so leistungsfähig sind wie manch ein in die Jahre gekommener Laptop oder Desktop-PC.

HTC One (M8): Vorsprung durch Funktionalität und Design

Das taiwanesische Unternehmen hat bei seinem neuen Flaggschiff, dem HTC One (M8) versucht, den hohen Ansprüchen der Smartphone-Nutzer an Funktionalität und an Design gleichermaßen gerecht zu werden.

Diese Strategie zeigt sich eindrucksvoll beim Gehäuse des Smartphones: obwohl das Full-HD-Display des HTC One (M8) nunmehr eine Bilddiagonale von fünf Zoll aufweist, ist es nur unwesentlich größer geworden. Mit 146,36 Millimeter mal 70,7 Millimeter mal 9,35 Millimeter lässt sich das Gerät nach wie vor bequem in der Hosentasche verstauen.

Dabei besteht das Gehäuse nun nahezu vollständig aus Aluminium und kommt auch ohne die scharfen Kanten des Vorgängermodells aus. Nahtlos geht das Display in das Gehäuse über, das Gerät wirkt wie aus einem Guss gefertigt – selbst an den in dieser Hinsicht kritischen Aussparungen für Antennen und Infrarotsender. Die Rückseite gestaltet sich ein wenig bauchiger, damit schmiegt sich das neue HTC One (M8) sehr angenehm in die Handinnenfläche.

Lob für die Kamera-Kombination

Viel Lob erntet auch die in dem Smartphone verbaute Kamera. Bei einer zunächst gering erscheinenden Auflösung von 4,1 Megapixeln fabriziert sie brillante Farbbilder – die extragroßen Pixel machen es möglich. Die zweite Kamera sitzt direkt darüber und berechnet die Tiefendimension des geschossenen Bildes. Dadurch lässt sich nachträglich der Schärfebereich einstellen, auch ein 3D-Effekt lässt sich auf Wunsch erzeugen. Der Sensor der Kamera besticht dabei vor allem durch seine Schnelligkeit – dadurch konnte HTC sogar auf einen optischen Bildstabilisator verzichten. Selbst Aufnahmen in Zeitlupe sind mit dem HTC One (M8) möglich.

Nicht zuletzt die Schutzhülle hat im Vorfeld für Aufsehen gesorgt. Genau 1200 kleine Löcher perforieren die Schutzhülle und ermöglichen die Sicht auf ein Informations-LED mit Uhrzeit, Wetter oder Benachrichtigungen. Darüber hinaus lassen sich Anrufe beim HTC One (M8) auch mit geschlossenem Case entgegennehmen.

Ab dem 4. April wird das Smartphone der Spitzenklasse in den Farben Grau, Silber und Gold auf den Markt kommen.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.