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Was es beim Smartphone-Kauf und -Verkauf zu beachten gibt. Foto: REK / pixelio.de

Gebrauchte Smartphones sind Gold wert

Gebrauchte Smartphones sollte man möglichst schnell zu Geld machen. Dies geht einfach mit einem Verkauf auf einem der gängigen Verkaufsportale im Netz. Hier ist eine Übersicht, wie man sein gebrauchtes Smartphone los wird.

Vor einem Monat hat Ebay die Durchschnittspreise ermittelt, für die gebrauchte Smartphones auf dem virtuellen Marktplatz den Besitzer wechseln. Das Ergebnis: Gebrauchte Smartphones von Apple und Samsung verkaufen sich am besten. Für das Samsung Galaxy S4 etwa erhält ein Verkäufer durchschnittlich 283 Euro, für das S3 wandern immerhin noch 175 Euro in die eigene Tasche. Das Apple iPhone 4S mit 16 Gigabyte Speicher gibt es für rund 218 Euro.

Derweil zeigt eine Untersuchung der Betreiber der beliebten Flohmarkt-App Shpock, dass die erzielten Preise für gebrauchte Modelle tendenziell immer niedriger werden. Im Durchschnitt lag der Preisabschlag bei einem Zeitraum von gerade einmal sieben Monaten bei rund 27 Prozent. Shpock hat die Verkaufspreise von rund 20.000 iPhones untersucht, die in dieser Zeit verkauft wurden.

Eine andere Verkaufsmöglichkeit bietet der spezialisierte Ankaufdienst Zonzoo. Dort lockt weniger der schnöde Mammon – die Erlöse sind geringer als bei Ebay und Co. – als die Gewissheit, dass das gebrauchte Smartphone seinen Weg zu einem neuen Besitzer in einem Entwicklungsland findet, der sich ein Neugerät nicht leisten kann. Darüber hinaus werden fünf Prozent des erzielten Preises an wohltätige Organisationen gespendet.

E-Plus spendet zum Schutz der Havel

Wer sein Altgerät nicht verkaufen möchte, kann es auch bei Umweltorganisationen wie beispielsweise dem Naturschutzbund (Nabu) abgeben, der dafür von der E-Plus Gruppe mit 2,50 Euro belohnt wird und das Geld zum Schutz der Havel im Nordosten Deutschlands verwendet.

Die Möglichkeit, das gebrauchte Smartphone einfach beim Recyclinghof im Ort abzugeben, sollte vor allem dann in Betracht gezogen werden, wenn das Gerät tatsächlich defekt ist und sich sein Wert in den verarbeiteten Rohstoffen erschöpft. Rund 80 Prozent der Edelmetalle können auf diese Weise wiederverwertet, schädliche Schwermetalle fachgerecht entsorgt werden. Darüber hinaus müssen Ressourcen, die recycelt wurden, nicht erst unter teilweise lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen in giftigen Minen abgebaut werden – ein gewichtiges Argument für einen ressourcenschonenden Umgang mit dem gebrauchten Smartphone.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.