Avira Online Essentials
Mit Avira Online Essentials kann man die Sicherheitseinstellungen bequem über alle Geräte verwalten. Bild: Avira

Avira Online Essentials: Neues Tool für Sicherheitsverwaltung

Ab sofort steht mit den Avira Online Essentials ein neues Sicherheits-Tool zur Verfügung. Mit diesem kostenlosen Webdienst wird es möglich, gleich mehrere Avira-Installationen auf verschiedenen Geräten zu verwalten. Das gilt für Mobilgeräte wie Smartphones oder Notebooks, gleichzeitig aber auch für den heimischen PC. Als sehr komfortabel erweist sich hierbei die Bedienoberfläche: Ein einziges Browser-Fenster gibt Auskunft darüber, ob die Daten aller Geräte ausreichend geschützt sind. Avira hat den neuen Dienst verbraucherseitig ausgelegt, denn erklärtes Ziel der Plattform ist es, dem Benutzer die Verwaltung über das integrierte System zu erleichtern.

Avira Online Essentials – Zielgruppe, Installation und Anwendung

Das neue Werkzeug Avira Online Essentials dürfte das Herz aller Privatanwender höher schlagen lassen, die mehrere PCs innerhalb einer Familie verwalten. Aber auch Administratoren dürfen sich hiervon Vorteile versprechen. Für die Nutzung des Dienstes ist lediglich eine Registrierung beim Hersteller Avira inklusive Anlegen eines Benutzerkontos nötig. Anschließend erfolgen die nötigen Schritte zur Installation einer Client-Software, über welche Informationen über die Sicherheit an den Betreiber übermittelt werden. Mindestens eines der insgesamt vier Module von Avira muss hierfür installiert werden. Zur Auswahl stehen Antivirus, Secure Backup, Anti-Diebstahl und Pilot. Zum Downloaden von Avira Online Essentials kann bequem ein entsprechender Plus-Button auf der Homepage angeklickt und anschließend zum Beispiel das Symbol für das Notebook ausgewählt werden. In der Folge schickt Avira einen entsprechenden Link an den Nutzer. Schon wird die Überwachung aus der Ferne möglich und Statusberichte können angefordert werden.

Gut gedacht, aber (noch) nicht gut gemacht

Bei allen Vorteilen, die die intuitiven Avira Online Essentials mit der zentralen Verwaltung mehrerer Geräte mit sich bringen, bleibt das Programm in seiner derzeitigen Anlage noch ausbaufähig. Zum Beispiel den Hintergrundwächter aus der Distanz einzuschalten ist derzeit noch nicht möglich. Dasselbe gilt für das Anstoßen von Virenscans aus der Ferne oder die Änderung an den Einstellungen der Virenscanner – das gehört noch auf die To-Do-Liste des Anbieters. Auch bei der Installation der Software Avira Free Antivirus oder der Verbindung mit dem Webdienst kann es gelegentlich zu Störungen kommen. Laut Avira sollen die ersten Nachbesserungen jedoch nur noch eine Frage der Zeit sein.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.