Smartphone für Kids: Nokia Asha 501
Ein Smartphone für Kids: Das farbige Nokia Asha 501. Foto: Hersteller

Smartphones für Kids: Welche gibt es?

Der Wunsch oder manchmal auch der Zwang, ständig erreichbar zu sein, macht auch vor Kindern nicht halt. Das Smartphone für Kids ist ungebrochen gefragt. Viele Eltern verdrängen aber, dass damit weniger telefoniert wird. Noch im Schulhof werden Bilder und Videos heruntergeladen, im Netz gesurft oder gechattet. Da lohnen gewisse Spielregeln für den Umgang mit dem eigenen Smartphone ohne die elterliche Kontrolle, auch das Alter und die Reife des Kinders ist entscheidend. Experten empfehlen eine Sperre des Internets für Kinder unter 14 Jahren. Bei älteren Jugendlichen ist es noch wichtiger, ihnen den altersgemäßen Umgang mit dem Internet und gewisse Sicherheitsvorschriften näher zu bringen, um Risiken zu minimieren.

Generell spielt der Umgang mit dem Computer daheim eine Rolle – vertraut man darauf, dass das Kind daheim verantwortungsbewusst agiert, wird es dann auch mit einem Smartphone für Kinder tun. Es genügt ein Vorgängermodell und eine gemeinsame Beratung, welcher Tarif am besten passt. Eine Flatrate klingt nach Freiheit pur, aber Kinder lernen den Umgang mit Geld erst und sollten über die Reichweite einer Flatrate oder kostenpflichtigen Zusatzfunktionen Bescheid wissen.

Als Einstieg ist eine Prepaidkarte ideal. So lernen Kinder ein Gefühl zu entwickeln, wie lange ihr Guthaben reicht und was sie in dieser Zeit mit ihrem Smartphone tun können. Später sind spezielle Smartphone-Tarife sinnvoll, die oftmals eine Internet-Flate, begrenzte SMS und ähnliches beinhalten. Wird zuviel gesurft, verlangsamt sich die Downloadgeschwindigkeit. Kindertarife sind meist unüblich hoch und lohnen nicht.

Mit dem glowPhone, einem Smartphone für Kids in pink oder schwarz ohne Schnickschnack, können Eltern Kindern Textnachrichten senden oder die Anrufe auf dem Gerät überwachen. Zusätzlich gibt es eine eingebaute Taschenlampe, kindgerechte Spiele und eine Standby-Zeit von 210 Stunden.

Kajeet zum Beispiel bietet Smartphones für Kinder unterschiedlicher Herstellern an. Vorteil ist dabei ein online überwachter Mobilfunk-Vertrag für maximale elterliche Kontrolle. Das Gerät ist GPS-überwacht und ermöglicht die Festlegung vorbestimmter Zeiträume für Telefonie und Textnachrichtenverkehr. Weiters beschränkt es Features und den Internetzugang oder sperrt eingehende Gespräche von bestimmten Telefonnummern. Mit der Android-App Kytephone ist die Kontrolle über das Smartphone für Kinder insofern möglich, dass im Elternmodus bestimmte Einstellungen getätigt, aber auch bestimmte Apps freigegeben werden können. Mit einem Fingertipp wechselt das Gerät in den Kindermodus. Die Kids brauchen ein Passwort, um den Elternmodus zu knacken. Die hilfreiche App ist kostenlos bei Google Play verfügbar.

Nokia bietet mit Asha ein flottes Smartphone für Kinder in trendigen Farben an, je nach Modell auch über WLAN. Die kratzfesten und stoßgeschützten Touchscreens sind damit kindertauglich und punkten mit einer Akkukapazität von bis zu 30 Tagen. Dank eines integrierten Datenzählers gibt es die volle Kostenkontrolle sowie eine Rufnummernbeschränkung.

Geschrieben von Johannes

Der Autor ist App-Entwickler, Hardware- und Tarif-Experte. Auf Smart-Phoner schreibt er über alle Themen rund um Handy und Smartphone. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.