Motorola Moto X
Das Motorola Moto X ist seit dem 1. Februar 2014 in Deutschland verfügbar. Bild: Hersteller

Moto X vs. Moto G: Welches ist das bessere Motorola-Smartphone?

Motorola, das vor zwei Jahren von Google gekauft wurde, buhlt derzeit mit dem Motorola Moto G und dem bald erscheinenden Moto X um die Gunst der Käufer. Wir stellen sie im Test gegenüber.

Moto G: Der Preis-Leitungs-Hit

Das Moto G ist mit einem sehr guten 4,5-Zoll-LCD-Display ausgestattet, das in HD auflöst. Die Pixeldichte liegt mit hohen 327 ppi auf iPhone-Niveau. 1 GB Arbeitsspeicher sind verbaut. Die Kamera verfügt über 5 Megapixel und ist dementsprechend durchschnittlich – für Schnappschüsse reicht sie aber allemal. Die Frontkamera löst mit 1,3 Megapixeln auf.

Als Prozessor ist der Quadcore Snapdragon 400 verbaut, unter dem das Smartphone nahezu durchgängig flüssig arbeitet. Der 2070 mAh umfassende Akku sorgt für Laufzeiten auf hohem Niveau. Leider fehlen NFC und LTE in der Ausstattungsliste, in dieser Preisklasse sind diese Funktionen jedoch gewöhnlich auch nicht anzutreffen. Trotz des günstigen Preises ist das Motorola Moto G gut verarbeitet und lässt sich angenehm mit einer Hand bedienen. Als Betriebssystem kommt ein nahezu pures Android in der neusten Version 4.4.2 Kitkat zum Einsatz.

Von der Preis-Leistung ist es derzeit unschlagbar: So wird die Version mit 8 GB für nur 169 Euro, die mit 16 GB für 199 Euro verkauft. Wir raten zur 16 GB-Version, da sich das Smartphone nicht per microSD-Karte erweitern lässt.

Moto X: Das Mittelklasse-Smartphone mit Sprachfunktionen

Das Motorola Moto X spielt eine Liga höher als das Moto G: So hat es ein etwas größeres 4,7-Zoll-AMOLED-Display verbaut, das auch in HD auflöst und eine Pixeldichte von 316 ppi besitzt. Der Arbeitsspeicher ist mit 2 GB doppelt so hoch. Der interne Speicher beträgt wahlweise 16 oder 32 GB und ist ebenfalls nicht per microSD-Karte erweiterbar. Dafür bekommt der Käufer 50 GB Speicher in der Google-Cloud geschenkt.

Im Gegensatz zum Moto G beherrscht das Moto X LTE und NFC. Angetrieben wird es von einem leicht modifizierten Snapdragon Quadcore-Prozessor, der mit 1,7 GHz taktet.  Des Weiteren ist eine 10-Megapixel-Kamera verbaut, die durch sogenannte „Clear“-Pixel auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Bilder schießen soll. Jedoch ist die Kamera, trotz LED-Blitzes, in dieser Preisklasse nur Durchschnitt. Dafür bietet sie Videoaufnahmen in Full-HD. Die Frontkamera ist mit 2 Megapixeln leicht besser als beim Moto G.

Das besondere Feature des Moto X sind jedoch die Steuerungsmöglichkeiten. So ist es ständig bereit, auf Sprachkommandos zu reagieren. Durch die Stimmerkennung des Benutzers ist es sogar gegen fremde Zugriffe geschützt. Des Weiteren werden dank der Funktion „Active Display“ Benachrichtigungen auch bei inaktivem Display angezeigt. Das Motorola Moto X wird, wie das Moto G, mit nahezu purem Android 4.4.2 ausgeliefert. Es wird vertragsfrei für 400 Euro in den Farbvarianten Schwarz und Weiß bei diversen Händlern vertrieben. Das seit letztem Sommer bereits in den USA erhältliche Moto X soll ab dem 01. Februar auch in Deutschland veröffentlicht werden.

Geschrieben von Johannes

Der Autor ist App-Entwickler, Hardware- und Tarif-Experte. Auf Smart-Phoner schreibt er über alle Themen rund um Handy und Smartphone. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.