mobiles Bezahlen
Was es beim Smartphone-Kauf und -Verkauf zu beachten gibt. Foto: REK / pixelio.de

Mobiles Bezahlen mit dem Smartphone

Die Welt ist digital. Auch beim Einkauf. Immer mehr Supermärkte, Bekleidungsfirmen und Händler entdecken im Bezahlen mit dem Smartphone eine attraktive Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen oder bestehenden Kunden das mobile Bezahlen mit dem Smartphone schmackhaft zu machen.

Selbst das Ticket im Nahverkehr, zum Beispiel über den Anbieter „Handyticket“, oder der Parkschein in der Innenstadt wird mit Smartphones bezahlt, was zeitliche Vorteile und Wegersparnis bedeutet. Keinen Gedanken mehr daran verschwenden müssen, ob genug Geld in der Geldbörse ist oder ob man Münzen zum Wechseln dabei hat. Es genügt heute der Griff in die Hosentasche oder der Handtasche, um sein Smartphone zu zücken.

Ein zusätzlicher Anreiz für Konsumenten liegt in der sicheren und simplen Form der Abwicklung. Mobiles Bezahlen mit dem Smartphone funktioniert sehr einfach. Man lädt die entsprechende App des Geschäfts, in dem man einkaufen möchte, auf sein Smartphone. Nach einer kurzen Registrierung, in der man die üblicherweise erforderlichen Kundendaten wie Name, Adresse und Lastschriftkonto bekanntgibt, erhält man die Freischaltung und als zusätzliche Absicherung einen oder mehrere PIN-Codes.

Sobald der Freischaltungsprozess abgeschlossen ist, kann der Kunde ungestört und nach Belieben einkaufen. Manche Unternehmen setzen zum Schutz der Kunden und des eigenen Betriebs wöchentliche Begrenzungen für den Einkauf fest, über den sich die Konsumenten im Eigeninteresse erkundigen sollten. Hier gibt es kleinere Spielräume in der Umsetzung, die von Unternehmen zu Unternehmen variieren können.

Code vom Verkäufer zum Smartphone

Das einfache Bezahlen mit dem Smartphone beeinflusst damit weder das bisherige Kaufverhalten noch die Kaufgewohnheiten des Kunden, bis er zum Kassenbereich kommt. Dort ist es dann erforderlich, sein Smartphone zu aktivieren. Das heißt, er ruft die entsprechende App auf und startet den Bezahlvorgang, indem er seinen persönlichen PIN-Code eingibt.

Die Ware wird normal an der Kasse gescannt und wenn der Verkäufer an der Kasse zum Beispiel dem Kunden die entsprechende Einkaufsumme mitteilt, gibt dieser dem Verkäufer einen vierstelligen Code bekannt, den er über die App erfährt. Der vom Verkäufer eingegebene Code hat zumeist eine Gültigkeit von fünf Minuten. Nach Abschluss der Transaktion bekommt der Kunde direkt auf sein Smartphone den Kassenbon, kann vor Ort nachkontrollieren und im Bedarfsfall den getätigten Einkauf widerrufen. Falls die Abwicklung nicht korrekt war, ist eine Reklamation auch nach dem bereits bezahlten Einkauf möglich.

Aktuelle Rabattaktionen finden auch beim Bezahlen mit dem Smartphone Anwendung. Zusätzlich kann man sich als Unterstützung auch eine Einkaufsliste auf dem Smartphone anlegen. Das Bezahlen mit dem Smartphone kann mobilen Konsumenten den Einkauf erleichtern und schafft zusätzlich Transparenz.

Geschrieben von Johannes

Der Autor ist App-Entwickler, Hardware- und Tarif-Experte. Auf Smart-Phoner schreibt er über alle Themen rund um Handy und Smartphone. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.