Fitness-Apps
Fitness-Apps helfen beim Tracken der Jogging-Strecke oder beim Überwinden des Schweinehundes. Bild: Petra Bork / pixelio.de

Fitness-Apps: Fit mit dem Smartphone

Fitness-Apps für das Smartphone können den Schweiß und den Muskelkater zwar nicht ersetzen, bieten jedoch eine sinnvolle Unterstützung zur physischen Ertüchtigung.

Fitness-Profis wissen: Der Weg zum selbstgesteckten Ziel ist weit – und erschöpft sich keineswegs nur im regelmäßigen Pflichtgang ins Studio um die Ecke. Nein, Fitness und Gesundheit müssen vielmehr als ganzheitliche Lebensstile aufgefasst werden, die etwa auch die Ernährung umfassen.

Dementsprechend vielfältig nimmt sich das Angebot auf dem Fitness-App-Markt aus. Die Apps lassen sich in drei grobe Kategorien unterteilen: Fitness-Apps als Ernährungsberater zur gesunden Ernährung oder Diät, Apps für den Ausdauersportler sowie Personal Trainer für den Muskelaufbau. Den meisten Fitness-Apps ist gemein, dass sie über das sogenannte Tracking die Tätigkeiten des Fitness-Aspiranten aufnehmen und dadurch den Fortschritt quantifizieren. Dies kommt der Motivation zugute.

Fitness-Apps als Ernährungsberater

Die App „MyFitnessPal“ bietet eine umfassende Datenbank mit mehr als einer Million Mahlzeiten und drei Millionen Nahrungsmitteln. Hinzu kommen rund 350 Fitnessübungen. Sämtliche Kalorien der Mahlzeiten und Nahrungsmittel sind dort abrufbar – aufgeschlüsselt in Fette, Eiweiße, Ballaststoffe, Kohlenhydrate usw. Die App „Loose It!“ ist ähnlich aufgebaut, zusätzlich errechnet sie anhand der eingegebenen Trainingseinheiten und eingenommenen Mahlzeiten den täglichen Kalorienbedarf – und die maximale Anzahl an Kalorien. „Footucate“ wiederum zielt eher auf einen bewussten Umgang mit Nahrung ab und schlägt dem Nutzer gesunde Nahrungsmittel-Alternativen vor.

So praktisch sich die Ernährungs-Apps ausnehmen: ein uneingeschränktes Vertrauen in die Kalorienzähler birgt auch Risiken, die sich damit begegnen lassen, dass der Nutzer auch anderer Informationsquellen bedient.

Apps für den Ausdauersportler

Die App mit dem kryptischen Namen „C25K“ richtet sich insbesondere an die Anfänger unter den Ausdauersportlern. Der Name heißt so viel wie von der Couch zu 5 Kilometern (Couch to five kilometers). Die Intensität des Trainings beginnt mit einem gemächlichen Intervall-Lauf und zieht im Laufe der Wochen an.

Mit der wohl bekanntesten App „Runtastic“ können Jogger ihre Ergebnisse aufzeichnen und analysieren lassen. Für Radfahrer gibt es das passende Pendant „iMapMyRide“, das zusätzlich noch eine Workout-Funktion bietet. Der „Sports-Tracker“ von Endomondo eignet sich für eine sehr große Bandbreite an Aktivitäten. Neben Jogging und Biking sind dies Skifahren, Reiten, Boxen und viele Sportarten mehr.

Die Fitness-App als Personal Trainer

Eine der besten Fitness-Apps auf dem Markt ist „You Are Your Own Gym“. Sie besteht aus solchen Übungen, die nur mit dem Körpergewicht oder mit Alltagsgegenständen aus dem Haushalt ausgeführt werden können. Neben einzelnen Übungen zu sämtlichen Muskelgruppen bietet die App auch individuelle Trainingsprogramme mit einer Länge von zehn Wochen.

Die App „7-Min Workout“ ist eher für Couch-Potatoes geeignet, die eigentlich überhaupt nicht richtig trainieren wollen. Demnach sollen sieben Minuten Training am Tag genügen, um fit zu werden. Wem eher aus gesundheitlichen Problemen an einer gewissen Grundfitness gelegen ist, dem sei die App „RückenDoc“ zu empfehlen. Die App richtet sich an Menschen mit Bürotätigkeiten, die Probleme mit Rückenmuskulatur und Wirbelsäule haben.

Geschrieben von Maren

Maren Richter ist seit Jahren Expertin im Bereich Smartphones und Smartphone-Tarife. Nach ihrem IT-Studium arbeitete sie mehrere Jahre für eines der größten deutschen Telekommunikations-Unternehmen. Inzwischen ist sie als freie Beraterin und Autorin tätig. Kontakt-Möglichkeiten gibt es über Kontakt-Link unten.